“Obduktion” von Robin Cook
Wenn es für mich einen Schriftsteller gibt, der es schafft dem Leser Medizin, Molekularbiologie, Genforschung, Chemie und ähnliche Themen einfach und klar nähe zu bringen, dann ist es Robin Cook. Seine Thriller sind aktuelle Themen und gehen immer wieder auf soeben genannte Themenbereich ein. Einmal geht es um ein hochpathogenes Virus, ein anderes Mal ist eine genetisch vererbte Krankheit oder auch ein nicht korrekt zubereiteter Hamburger (woraus mehrere Todesfälle resultierten) das Thema. Cook vermittelt die wissenschaftlichen Inhalte dabei einfach und verständlich, selbst wenn es sich um komplexere Zusammenhänge handelt.
In seinem neusten Buch (zumindest in der deutschen Fassung), spielt der Pathologe Jack Stapleton wieder einmal die Hauptrolle. Wer Cook und seine Bücher kennt, der kennt auch Jack Stapleton. Ein Grossteil der Cook-Bücher haben ihn zur Hauptperson. Hier ein kurzer Handlungsabriss:
Pathologe Jack Stapleton und seine Frau und Kollegin Laurie Montgomery sind erschüttert, als bei ihrem Sohn eine seltene Krankheit festgestellt wird. Stapleton beginnt, alternative Heilmethoden zu durchleuchten, und stößt neben vielversprechenden Ansätzen auch auf jede Menge Scharlatanerie. Zeitgleich bittet ein alter Schulfreund Jack um die Analyse alter Knochen aus vatikanischen Gewölben – wohl wissend, dass das Ergebnis zu einer Kirchenkrise führen könnte …
Cook versucht hier wohl auch auf den Zug der ganzen Dan-Brown-Welle aufzuspringen. Das gelingt ihm eigentlich realtiv gut. Noch bin ich mit dem Buch nicht fertig, aber Cook schafft es einmal mehr die verschiedenen Handlungsstränge gekonnt zu verknüpfen. Ich bin gespannt wie’s ausgeht
