OrangeCinema Bern: Sonne, VIPs, Peter Reber und ein grosses Buffet

Jul 27, 2012 No Comments by

So, gestern war es also nun soweit: auch das OrangeCinema in Bern hat seine Pforten geöffnet. Die Schlangen waren wetterbedingt – es war brütend heiss – kürzer als in Zürich, aber dennoch standen zur Türöffnung um 19 Uhr viele Leute vor den Toren des orangen Kinos auf der grossen Schanze in Bern.

Als OrangeCinema Blogger für Bern, hatte ich die Chance, mich in die VIP-Lounge zu begeben und dort auf Glanz und Gloria der Berner Promiwelt (ein bisschen Cervelat war natürlich auch dabei) zu treffen. Zusammen mit Bloggerkollege Bäschtu wurden wir gut verköstigt (wie war das mit: ja keine Viertelstunde ohne volles Glas? Man wurde jedenfalls sehr gut umsorgt).

Nach und nach trudelten andere VIPs ein und ich muss zugeben: mit Gesichtern kann ichs nicht gut… Namen sagen mir was… aber Gesichter? Und an solchen VIP-Events hat man Gesichter ohne Namen. Aber was solls: VIPs sind in Bern nämlich – und so solls sein – auch nur Menschen. So war die Stimmung gemütlich und ausgelassen. Ab und zu sagte wieder die Eine oder der Andere etwas zum Radio- oder Fernsehteam, während Dritte sich am oben erwähnten (und unten fotografisch dokumentieren) Buffet bedienten. Dieses konnte sich übrigens sehen lassen: Salat, Fleisch, Fisch, Gemüse, Käse… alles was das Herz begehrte wurde aufgetischt. Auch zwei grosse Reispfannen (augeteilt in verschieden “Geschmackszonen”) lockten die VIPs schnell mit ihren Tellern zu den Tischen. Dazu ein Aperol Spritz (wer die Zusammensetzung nicht kennt, dem empfehle ich einen Filmbesuch – da wirds nämlich in der Werbung erklärt!) oder einen O-Saft (oder vor Vorstellungsbeginn auch ein profanes Cola (warum steht da eigentlich jetzt Sinalco drauf?), weils einfach gäbiger ist als so ein Weinglas rumzuschleppen) und alles war glücklich.


Das Buffet lässt sich sehen – man beachte auch die Schüssel aus und mit Käse ;) .

Aber vom Essen zurück zu der Sache mit den Gesichtern und den Namen. Auch wenn ichs wirklich nicht so mit Gesichtern habe: manchmal kenn ich doch eins – aber der Name kommt mir dann natürlich nicht in den Sinn; wär ja viel zu einfach, gell? Schlussendlich konnte ich aber auch unter den Berner Gästen – und darüber war ich dankbar – einige sogar mir bekannte Gesichter ausmachen: da waren zum Beispiel Art Furrer (von dem man natürlich zuerst den Hut und erst dann das Gesicht sah) oder Dani Fohrler (wer kennt ihn nicht…) und – zu meiner Überraschung – stand dann auch plötzlich Peter Reber da. Und ja, Peter Reber erkennt man einfach. Punkt.


Peter Reber posiert für den Tillate-Fotografen

Mit Art Furrer unterhielt ich mich dann – gemütlich auf die vielen Leute blickend – über OrangeCinema, wie lange es das eigentlich nun schon gibt und dass es in Bern eh viel schöner sei als in Züri. O-Ton Art Furrer: “weisst du, hier ist alles viel lockerer – und in Züri sieht man eh immer nur die gleichen Gesichter”.


Die Berner Promis an der OrangeCinema-Eröffnung in Bern

Und als dann kurz darauf Peter Reber gerade so schön neben mir stand, hab ich ihn auch gleich kurz angesprochen und konnte ihn für ein kurzes Interview (mit extrem spontan zusammengestellten Fragen) gewinnen:

Chris: Herr Reber, gibt es etwas, was Ihnen an einem OpenAir-Kino wie dem OrangeCinema besonders gut gefällt?
Peter Reber: Ich finde es sehr schön, dass Kino auch draussen stattfindet. Als naturliebender Mensch mag ich es, draussen zu sein wenn es schön ist. Und wenn es regnet auch – das ergibt eine schöne Stimmung, wenn man auch noch “fühlt”, dass man draussen einen Film sieht.

Auf der grossen Schanze gab es ja auch lange vor OrangeCinema ab und zu Filmvorführungen. Waren Sie damals auch schon dabei?
Peter Reber: Ja, in der Tat. Soweit ich mich erinnern kann, wurde damals Dällenbach Kari (1970, mit Walo Lüond) gezeigt.

Haben Sie einen absoluten Lieblingsfilm?
Peter Reber: da gibt es natürlich mehrere. Aber einer davon ist Alexis Sorbas (1965), ein Schwarzweissfilm, bei dem man trotz der mediteranen Landschaft die Farbe nicht ein einziges Mal vermisst. Und auch die junge Dame im schwarzen Kleid  (Anm. des Autors: Surmelina) vermag so starke Akzente zu setzen. Bei den neueren Filmen finde ich “Intouchables” unheimlich schön.

Und was erwarten Sie vom heutigen Film?
Peter Reber: (lacht) gar nichts – ich habe in der Tat keine Ahnung, worum es im heutigen Film geht.

Besten Dank für Ihre Antworten und Ihre Zeit.

Die Zeit im VIP-Bereich ging schnell um – schon bald war es viertel vor 10. Noch schnell ein kleines Dessert geschnappt und dann ab auf die reservierten Plätze. Schon wurde die Leinwand nach oben geklappt und kurz darauf ging es los mit dem Film “Starbuck”. Das Review zum Film lest ihr dann morgen früh hier im Blog :)


Dessert im VIP-Zelt

Bis dann, euer
Chris


Orange-Weisse Lampen/Lampions für die Stimmung

Audio/Video, Orange Cinema 2012

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