Zum Geburtstag hatte man mir etliche Tools geschenkt, die fürs Geocaching sehr nützlich sind (Magnetgreifer, ausziehbarer Spiegel, etc.) Ein Geschenk aber, war ein grösseres Tool: das Garmin eTrex 30 – ein mobiles Navigationsgerät. Etliche Cacher sagen nämlich: “mit dem Handy cachen ist ja sowas von doof…”. Okay, das seh ich nicht so, mit dem Handy cachen hat ein paar coole Vorteile, aber gerade ein Garmin Navigationsgerät hat ebenfalls grosse Vorteile beim Cachen:

  • höhere Genauigkeit
  • stärkeres GPS-Modul
  • lange Batterie/Akkulaufzeit

diese drei Punkte geben schon den Ausschlag, warum so ein eTrex nicht verkehrt ist. Das eTrex 30 kostet ca. 200 Euronen, ist handlich und leicht. Betrieben wird es mit zwei AA-Batterien (Alkaline oder Akku) und hält mit einer Ladung rund 8-10 Stunden durch.

Das coole am eTrex ist, dass man neben den vorinstallierten Karten, auch eigene Karten auf das Gerät laden kann. Ich habe das Ding sofort mit der OpenStreetMap ausgestattet – damit macht das cachen noch mehr Spass. Das Gerät hat neben den Basisfunktionen noch viele zusätzliche Tools (bis hin zu kleinen Spielen… :O). Diese habe ich aber bislang nicht ausprobiert.

Nach mehreren Einsätzen kann ich zum eTrex folgendes sagen: das Gerät ist eine super Ergänzung zum Handy. Das Handy benötige ich nach wie vor um Details oder Bilder des Caches anzuschauen. Das eTrex hingegen bringt mich zielsicher zum Ziel. Es dauert zwar nach dem Einschalten oft eine ganze Weile, bis es herausgefunden hat, wo es sich befindet (Satelittensuche), aber dann klappts einwandfrei. Selbstverständlich gibts auch hier Punkte, wo das GPS hängen bleibt, aber das liegt nicht am eTrex.
Eine coole Funktion ist es auch, GPX-Dateien vom PC auf das eTrex zu übertragen. So sind Caches mit mehreren Wegpunkten leicht einzulesen und abzuwandern. Das gefällt mir.
Auch die Laufzeit ist echt gut. Wir haben das eTrex an 3-4 Terminen verwendet, bevor es irgendwann wieder geladen werden wollte.

So unterm Strich bin ich mit dem Gerät absolut zufrieden. Man könnte noch viel mehr machen, als ich derzeit damit tue, aber das spricht nur für Garmin :).
Auch der Preis von um die 200 Euro ist absolut gerechtfertigt 🙂

So, long,
Chris

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