Es gilt als das letzte wirkliche Adventure-Spiel aus der LucasArts Spieleschmiede: Grim Fandango, erschienen 1998.
Man steuert Manuel Calavera – seines Zeichens Reiseberater im Department of Death (DOD) im Reich der Toten. Ankämpfend gegen die Korruoption in seinem Business kämpft er sich durch eine humoristische, mit viel Ironie gewürzte und abstrus-geniale Story. Okay, wenn der legendäre Tim Schafer für das Spiel verantwortlich ist, dann ist sowas zu erwarten.
Das Spiel war erstmal nicht der grosse Erfolg für LucasArts, mauserte sich aber immer mehr zum grossen Gewinner der Sparte. Es gehört heute zu den am besten bewerteten Adventures überhaupt. Bei adventure-treff führt Grim Fandango die Bestenliste sogar seit Jahren an (knapp vor Gabriel Knight, Heavy Rain, der Fall John Yesterday und Day of the Tentacle (DotT)).

Die Story, die Charaktere und auch die Rätsel waren einfach unglaublich gut (wenn auch manchmal ziemlich fies), der Sound (und die Stimmen) wundervoll. Ich habe das Spiel geliebt! Okay, eine Sache war doof: die Steuerung. Das 3D-Adventure (3D-Figuren in prerenedered 2D-Hintergründen) wurde mit Tastatur und Joystick gespielt. Teilweise unglaublich friemelig.

Wer Grim Fandango noch nicht gespielt hat oder es wieder mal tun möchte (das Ding heute zum Laufen zu bekommen was bislang recht schwierig ;)) hat Glück: im Februar hat Tim Schafer die Remastered-Version von Grim Fandango veröffentlicht. Schön dabei: die Grafik ist bis auf Details (Figuren, Schatten, Farben) beinahe gleich geblieben. Dafür hat man endlich die Maussteuerung eingebaut (endlich!!). Für rund 15 Euro lässt sich das Spiel zum Beispiel im Steam-Store kaufen.

Ein unbedingtes Muss für Fans 🙂

grim2

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