Elanus – Buchreview

CHRISTOPH GEISER

Elanus  – das neuste Buch von Ursula Poznanski, welches im Loewe-Verlag als Jugendbuch erschienen ist. Als grosser Fan von Frau Poznanski, habe ich mir natürlich auch dieses Werk sofort gekauft. Für die ganz Eiligen ein erster kurzes Fazit: das Buch ist besser als “Layers” und siedelt sich irgendwo in der Region von “Saeculum” an. Unübertroffen bleibt weiterhin “Erebos”.

Inhaltsangabe: Jona, ein 17jähriger hochbegabter darf an einer Elite-Uni studieren. Mitgebracht hat er seine selbstgebaute Drohne “Elanus”, die einiges an Features zu bieten hat. So beobachtet er schnell ungewöhnliche Dinge. Und auch die Gastfamilie, bei der Jona untergebracht ist, verhält sich immer seltsamer. Und als auch noch ein Dozent Selbstmord begeht, ist sich Jona sicher, dass hier etwas ganz und gar seltsames vor sich geht.

Elanus ist wie immer bei Poznanski sehr gut und flüssig zu lesen. Die Grundstory ist spannend und mit der Drohne “Elanus” nimmt sie dabei ein brandaktuelles Thema mit ins Buch. Leider ist es hier etwas ähnlich wie bei “Layers”: im Mittelteil passiert wenig. Zumindest wenig Bewegendes. Es gibt immer mehr Hinweise auf einen Umstand, aber das treibt die Geschichte wenig voran. Zum Glück nimmt die Story im letzten Drittel eine entsprechende Wendung und wird nochmal hochbrisant.

Das Ende kommt dafür leider relativ abrupt und lässt die eine oder andere Frage offen, die man vielleicht gerne geklärt hätte.
So oder so ist Elanus aber auf jeden Fall ein Kauf wert – solide Unterhaltung, nicht nur für Jugendliche.

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